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FilmSpuren

Filmspuren. Aus Kinosälen verschwunden. Vielleicht außerhalb: Reste des Gesehenen auf endlosen Straßen, die die Zeit belichtet hat. Verblasste Bilder, Übriggebliebenes. Auf- und Abtauchen cineastischer Erinnerungen. Filmfetzen. Ferne schwarzweiße Gedanken. Tagebücher der Rückschau. Bruchstückhafte Erinnerungen an Titel, Namen, Orte. Retrospektiven im Kopf. Echos aus Drehbüchern, die sich mit dem eigenen Leben kreuzen. Resonanz vertrauter Film- sequenzen, die nicht zuordenbar sind. Nur das kümmerliche Denkmal lebt: ein kleiner symbolischer Widerklang von Plakaten, Fassaden, Dokumenten, Photographien. Der Rest wird Zukunft sein. Und diese verstärkt das Undeutlichwerden, die Schemenhaftigkeit der Rückblenden in Sphären von Hand- lungen und Zeit. Nachhall, Nachklang, Déjà-vu. Perdu. Wie sagte so treffend der an der Grazer Universität lehrende Philosoph Amadeo von Silva-Tarouca (1898-1971) schon vor mehr als 60 Jahren im längst geschlossenen Café Glacis zu seinen damaligen Adepten: modern kommt von modern. Filmspuren

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